Berlin Rigaer Straße und Helmholtplatz: Prozess der Gentrifizierung – Chancen und Risiken

Der Prozess der Gentrifizierung lässt sich seit dem Berliner Mauerfall vor allem im Ostteil der Stadt in weitgehend klaren Formen und Abläufen beobachten. Im Rahmen des selbstständigen, individuellen und eigenverantwortlichen Lernens schien dieser Prozess als besonders verwendbar. Im Leistungskurs Geografie des 11. Jahrgangs untersuchten die SuS im Rahmen einer Klausurersatzleistung den Prozess der Gentrifizierung und ihrer Chancen und Risiken.

Einsatz der digitalen Unterrichtsmittel

Das Tablet wurde eingesetzt für vielfältige Recherchen, Fotos und Video-Interviews, Datenbanken, die Informationsstrukturierung und Auswertung, die Darstellung der Fakten im Zusammenhang und das Beurteilen und Vernetzen.

Die Umsetzung

Zur Erfassung räumlicher Strukturen wendeten die SuS unterschiedliche Verfahren der Datenerhebung (z.B. Kartierung, Befragung und Untersuchungen auf Exkursionen) an und präsentierten die gewonnenen Informationen mithilfe verschiedener Medien. Sie entwickelten selbstständig Modelle und verglichen sie mit existierenden wissenschaftlichen Modellen. Sie diskutierten Interessenskonflikte bei Nutzungsansprüchen unterschiedlicher Personen und Gruppen. Die vernetzten Informationen stellten in ihren Zusammenhängen und ihrer Beurteilung die Bausteine für das Endprodukt dar.

Ergebnisse

Das Projekt fand im Rahmen einer Klausurersatzleistung statt. Es wurden Interviews im Aktionsraum mithilfe der Tablets geführt, um später eine statistische und verbale Auswertung zu machen. Die aus den Statistiken folgenden Kernaussagen wurden zu dem allgemeinen Prozess der „Gentrifizierung“ in Bezug gesetzt. Für das Endprodukt wurde ein Flyer mit zentralen Informationen erstellt. Darüber hinaus wurde ein Arbeitsportfolio entwickelt, welches das Team vorstellte und alle Protokolle der Raumbesichtigung, Informationsbeschaffung und die Arbeitsschritte sowie Impulse des Coaches enthält.

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