Berufsorientierung 2.0 - eine digitale Lerntheke

Das Ziel des Projekts war, die SuS auf dem Weg zur Berufswahl durch frühzeitige praxisbezogene und individuelle Berufsorientierungsmaßnahmen zu begleiten und die Berufswahlkompetenz zu stärken. Des Weiteren sollte dieser Prozess für die Eltern geöffnet werden und eine Beteiligung des sozialen Umfeldes der SuS erreicht werden. Die Vielzahl an Berufswahlmaßnahmen wurde in Form einer digitalen Lerntheke angeboten.

Einsatz der digitalen Unterrichtsmittel

Mit den Tablets wurden Browserprogramme (Interaktive Zeitleiste, Kollaboratives Schreiben, Interaktive Pinnwand, etc.) und Apps (Quizlet/Ask3 ) bearbeitet. Für die Erstellung einer Videodatenbank mit Berufsvorstellungen verwendeten die SuS die Videofunktion und eine Videobearbeitungsapp. Die Methoden und Präsentationen wurden am Bildschirm gezeigt und die Ergebnisse ausgedruckt.

Die Umsetzung

Wie finde ich den passenden Beruf? Welche Stärken habe ich? Wo beginne ich mit der Suche? – Diese Fragen zur Berufswahl standen im Vordergrund des fächerübergreifenden Projektes im Wahlpflichtfach Informatische Bildung und in den Fächern Deutsch, Sozialkunde sowie Kunst. Dazu entwickelten die Schülerinnen und Schüler eine digitale Lerntheke, die Orientierung und Informationen zum Thema Berufswahl gibt. Diese erarbeiteten die SuS mit Hilfe von 10 Methoden: Selbst/Fremdeinschätzung, Videodatenbank, Zeitplan Berufswahl, Praktikumsplatz suchen und finden, Comic-Generator, Interaktive Pinnwand Berufsorientierung, Linkliste, Karteikartenset und E-Feedback. Die Methoden wurden in dieser Reihenfolge im Unterricht durchgeführt. Nur die Erstellung der Videodatenbank verlief über die gesamte Projektlaufzeit und darüber hinaus.Mit frühzeitigen praxisbezogenen und individuellen Berufsorientierungsmaßnahmen begleitet die Lerntheke die SuS auf dem Weg zur Berufswahl. Dabei stärkte die Lerntheke die Kompetenz, den passenden Beruf zu wählen.

Ergebnisse

Das Projekt hat seine Ziele übertroffen und die SuS sind durch die digitale Lerntheke wichtige Schritte zur Berufswahl gegangen. Die Methoden haben den SuS vielfach bei der beruflichen Orientierung geholfen. Sie haben einen Überblick über Informationsmöglichkeiten bekommen; ihr persönliches Stärkeprofil ermittelt; ein einfaches Tool für die Praktikumsplatzsuche erarbeitet; Tipps für die erfolgreiche Jobsuche erarbeitet; einen individuellen Zeitplan vor Augen; kreativ die Erwartungen an ihr Praktikum dargestellt; die wichtigsten Adressen zur Berufswahl immer griffbereit und sie können auf eine große Videodatenbank mit Berufsinformationen zurückgreifen. Das schönste Erlebnis für die SuS war die große Unterstützung, die sie bekommen haben. Familie, Freunde und sogar eine Ministerpräsidentin, haben sie bei ihrem Weg begleitet und unterstützt.

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