Die mediale Welt als Mittel der Selbstbetrachtung und -findung der persönlichen Individualität

Die SuS sollten selbstständig ein Sujet ihres Interessensbereiches auswählen und dazu nuanciertes Material recherchieren. Dieses sollte die Grundlage des zu erstellenden Mediums aus dem Print-, audiovisuellen oder digitalen Bereich bilden. Die Freiheit in der individuellen Themen- und Medienwahl führte zur Realisierung obiger Idee und zu einer besonderen Nachhaltigkeit im selbstbestimmten Lernen und weiteren Interagieren.

Einsatz der digitalen Unterrichtsmittel

Das Equipment wurde für alle Stadien des Erstellens der Medienprodukte genutzt. Die SuS sammelten Informationen, Bildmaterial, reflektierten und bewerteten die Quellen und bearbeiteten diese. Sie designten das Layout ihres Magazins oder Buches, schnitten aufgenommene filmische Sequenzen, erstellten Kompositionen, gestalteten digitale Medien bis hin zu dem e-Paper “menschen-und-politik” und den zwei kreierten Homepages.

Die Umsetzung

Im Rahmen des für die Gymnasiale Oberstufe konzipierten fächerverbindenden Grundkurses „Künstlerische Medien“ wählten alle SuS der Klasse 11 selbstständig ein Thema aus ihrem Interessensbereich und formulierten erste Überlegungen hinsichtlich des zu erstellenden Mediums. Hierbei hatten sie die Möglichkeit, entweder ein Print-, audiovisuelles oder digitales Medium zu kreieren. Es wurde den SuS angeboten, auch in Teams zusammenzuarbeiten. Recherchiertes Informationsmaterial bildete die Grundlage für die nachfolgende Arbeit am jeweiligen Medium. So wurden sie zu Redakteuren, Designern, Regisseuren, Journalisten und Komponisten. Erste Ergebnisse – Layoutentwürfe der Cover oder einzelner Seiten, Foto-Collagen, Musikauswahl für die Filmszenen, bereits fertige Sequenzen, selbst kreierte Kompositionen – präsentierten die SuS in einem interaktiven Making-of, wodurch die anderen SuS einen detaillierten Einblick in ihre Tätigkeit bekamen. Mithilfe des Equipments war es möglich, die Vortragsweise der Vorstellenden aufzunehmen und zu reflektieren.

Ergebnisse

Die SuS wuchsen über sich hinaus, halfen sich gegenseitig und widmeten viele Stunden ihrer freien Zeit der Gestaltung des Mediums. Alle fühlten sich angespornt, das Optimale mithilfe des Equipments zu realisieren und am Ende den anderen vorzustellen. Diese abschließende Präsentation offenbarte sowohl Leidenschaft zum Thema als auch Stolz auf das kreierte Medium. Es entstanden zahlreiche Sujets mit unterschiedlichstem Inhalt wie beispielsweise „Redewendungen und Lebensweisheiten – Wort für Wort“ und „Gesichter eines Handicaps – Down-Syndrom“. Auch ein e-Paper mit dem Titel “menschen-und-politik” gehörte zu den Ergebnissen.

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