"Emilia Galotti" – einen Klassiker digital erleben

Der Klassiker “Emilia Galotti” von G. E. Lessing sollte mithilfe der Tablets neu bzw. digital gelesen, bearbeitet und erarbeitet werden. Hierbei stand der handlungs- und produktionsorientierte Unterricht im Vordergrund. Die wesentlichen Inhalte des bürgerlichen Trauerspiels sollten hierbei mit den Tablets erarbeitet werden.

Einsatz der digitalen Unterrichtsmittel

Der digitale Text wurde bei “Projekt Gutenberg online” gelesen und bearbeitet, indem Textstellen in S Note kopiert und von den SuS bearbeitet wurden. Das Tablet diente als Heftersatz, aber auch als Verteiler von Arbeitsblättern. Standbilder wurden fotografiert und bearbeitet, gleichzeitig wurde die Möglichkeit der Internetrecherche genutzt. Schülerergebnisse wurden am Monitor für alle präsentiert und diskutiert.

Die Umsetzung

Das Werk wurde auf den Tablets gelesen und bearbeitet. Die klassischen Unterrichtsthemen einer Lektüreeinheit (Figurenkonstellation, Stoffe und Motive, Szenenanalyse) wurden hierbei den neuen Möglichkeiten des digitalen Unterrichts angepasst. Schaubilder, Tabellen, Textbearbeitung usw. wurden von den SuS am Tablet erstellt und zur Sicherung am Monitor für alle gezeigt und besprochen. Hierbei wurden ebenfalls Präsentationstechniken vertiefend geschult. Arbeitsmaterialien wurden den SuSn ebenfalls digital zur Verfügung gestellt, die Sicherung der Arbeitsergebnisse erfolgte dann von Schülerseite durch Zusenden via E-Mail oder Bluetooth aufs Handy oder durch Speichern auf der eigenen SD-Card. Hausaufgaben wurden jedoch, da die Tablets nicht mit nach Hause genommen werden durften, auf die klassische Weise erledigt und dienten dadurch primär der Vorbereitung der nächsten Stunde, sodass Ergebnisse dann schneller mit den Tablets erstellt werden konnten. Zu Hause war den SuSn dann frei überlassen, ob sie “Emilia” digital oder als Buch lesen. Aufgrund der kreativen Bearbeitungsmöglichkeiten arbeiteten die SuS überwiegend mit S Note.

Ergebnisse

Die Klassenarbeit als Leistungsnachweis hat gezeigt, dass die SuS trotz der Tablet-Arbeit im Vordergrund dennoch den inhaltlichen und auf das Werk bezogenen Lernstoff verstanden haben. Für die Schule hat sich ein gesteigertes Interesse an den Tablets als Klassensatz ergeben (Schulleitung, Kollegium).

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