• Die Samsung-Initiative DIGITALE BLDUNG NEU DENKEN unterstützt das Projekt „Augmented und Virtual Reality in Lehrerausbildung und Schule“

    Das Mathematische, Informationstechnologische und Naturwissenschaftliche Didaktikzentrum (M!ND-Center) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und das Ohm-Gymnasium Erlangen wollen mit dem Projekt „Augmented und Virtual Reality in Lehrerausbildung und Schule“ gemeinsam die Ausbildung angehender Lehrer und Lehrerinnen im methodisch-didaktischen Einsatz von AR-/VR-Technologien modernisieren. Ziel ist es, eine Verbesserung der universitären Lehrerausbildung zu erreichen, die nachhaltig in die Schulen wirkt. Die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN fördert das Projekt im Rahmen des Programms PERSPEKTIVEN ERWEITERN | Neue Wege in der Lehrerbildung mit den speziell entwickelten AR-/VR-Technologien von Samsung Electronics. Projektstart ist das Sommersemester 2017.

    Entdecken neuer Möglichkeiten im Unterricht

    Der Einsatz von erweiterter und virtueller Realität in der Lehre kann einen ganzheitlichen Lernprozess fördern und durch die Möglichkeit, Inhalte selbst zu erforschen zudem die Motivation jedes Einzelnen erhöhen. Das zeigte bereits der erfolgreiche Einsatz der von Samsung Electronics und Cornelsen gemeinsam entwickelten VR-Applikation für den Biologieunterricht. Schülerinnen und Schüler konnten dank der neuen Technologien in Bereiche vordringen, die sie in der Realität nicht oder nur schwer erreichen können.

    Gemeinsam Konzepte für den Unterricht entwickeln

    Das Projekt startet mit der Erprobung von didaktischen Konzepten in den sogenannten Lehr-Lern-Laboren des M!ND-Centers. Gemeinsam mit kleinen Schülergruppen sollen diese Konzepte und deren Umsetzung so weiterentwickelt werden, dass sie im physikalisch-naturwissenschaftlichen Unterricht auch konkret anwendbar sind. Die Kooperation mit dem Ohm-Gymnasium soll ein nachhaltiges Wirken in die schulische Praxis sichern. Ein medial attraktiver Unterricht und der Einsatz von modernen Technologien bei der Wissensvermittlung sollen zudem die Begeisterung für physikalisch- naturwissenschaftliche Fragestellungen bei den Schülern erhöhen.

    Entwicklung eines Empfehlungskataloges

    Aus den Ergebnissen der anschließenden Evaluation werden die kooperierenden Partner einen Empfehlungskatalog entwickeln. Der Katalog soll aufzeigen, wie effektive, durchdachte virtuelle oder erweiterte Lernwelten aussehen müssen, um das Potential und die Chancen dieser Technologien erfolgreich zu nutzen. Die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN setzt damit erneut Zeichen für eine neue Lernkultur in Deutschland.