• GROSSE GEWINNÜBERGABE

    SIEGERSCHULEN ERHALTEN EIN KOMPLETT AUSGESTATTES KLASSENZIMMER VON SAMSUNG

    Riesige Freude an der Albrecht-Dürer-Schule Weiterstadt und der Magdeburger Gemeinschaftsschule Oskar Linke – beide konnten nun als Erstplatzierte des 5. Schulwettbewerbs IDEEN BEWEGEN ihre Hauptpreise entgegennehmen.

    Zur Gewinnübergabe in Weiterstadt begrüßte Schulleiter Knut Hahn den Schuldezernenten Christel Fleischmann ebenso wie den Weiterstädter Bürgermeister Ralf Möller und bedankte sich voller Stolz nicht nur bei den projektbetreuenden Lehrerinnen Dr. Anna Eifert-Körnig und Tanja Dombrowski sowie den Vertretern des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, sondern vor allem auch bei der von Samsung geförderten Initiative. Mit ihrem bundesweiten Wettbewerb sei sie „ein echter Glücksfall“ für die Albrecht-Dürer-Schule, denn sie habe es dem Kollegium und den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, „Profil zu zeigen und etwas Wichtiges zu bewegen“. Man sei überglücklich über den „wunderbaren Hauptpreis“ im Wert von 20.000 Euro und werde ihn sinnvoll zum Einsatz bringen.

    Lehrerin Tanja Dombrowski konkretisierte die Pläne: „Wir möchten unser Wettbewerbsprojekt auf jeden Fall fortsetzen und noch weitere Mediaguides herstellen. Mit der neuen digitalen Ausrüstung werden wir aber auch in anderen Unterrichtsfächern arbeiten. Wir haben schon ganz viele Ideen.“ Ergänzend fügte sie hinzu: „Durch diesen Gewinn haben die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass sich gemeinsames Engagement wirklich lohnt. Und ich selbst habe gelernt, wie motivierend die kreative Arbeit mit digitalen Medien für Schülerinnen und Schüler sein kann.“

    Doch nicht nur im südlichen Hessen wurde gefeiert; auch die Magdeburger hatten Grund zu jubeln und nahmen das digitale Klassenzimmer von Samsung, bestehend aus 32 Tablets, einem eBoard sowie umfangreichem Zubehör, freudestrahlend in Empfang. Die projektbetreuende Lehrerin Heike Kellermann erklärte: „Es ist großartig, dass wir mit unserem Projekt gewonnen haben. Die Schülerinnen und Schüler haben sehr viel dazugelernt und freuen sich schon, die digitalen Medien für weitere Lerneinheiten nutzen zu können.“ Die Staatssekretärin des Ministeriums für Bildung Edwina Koch-Kupfer und der Magdeburger Oberbürgermeister Lutz Trümpfer waren persönlich angereist, um der Gemeinschaftsschule Oskar Linke zu gratulieren.

    „Wir beglückwünschen beide Schulen ganz herzlich“, so Steffen Ganders, Director Corporate Affairs der Samsung Electronics GmbH, „Die Albrecht-Dürer-Schule Weiterstadt hat mit Ihrem Projekt eindrucksvoll aufgezeigt, wie durch den sinnvollen, fächerübergreifenden Einsatz digitaler Werkzeuge nicht nur die Medienkompetenz der unmittelbar projektbeteiligten Schülerinnen und Schüler gestärkt, sondern sogar an andere Jugendliche weitervermittelt werden kann. Diese Nachhaltigkeit kennzeichnet auch das Projekt der Gemeinschaftsschule Oskar Linke. Denn ihr es gelungen, Otto von Guerickes Wirken aus der Perspektive ganz unterschiedlicher Unterrichtsfächer wie Geschichte, Physik und Kunsterziehung neu zu beleuchten und anderen zugänglich zu machen. Aus diesem Grund haben beide Schulen eine besondere Anerkennung verdient.“

  • ERFOLGREICHE TESTPHASE

    NEUE VIRTUAL REALITY APPLIKATION ZIEHT INS KLASSENZIMMER EIN

    Begeisterte Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, die das Unterrichtsfach Biologie ganz neu für sich entdecken und ein enormes Medieninteresse – die Bilanz der ersten Testphase der gemeinsam von Samsung Electronics und Cornelsen entwickelten Virtual Reality Applikation am Mannheimer Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium fällt durchweg positiv aus.

    Zur dritten Lerneinheit mit der innovativen VR-App hatte die Schule die Presse geladen, um auch die Öffentlichkeit am neuen Unterrichtskonzept teilhaben zu lassen. Während der Biologiestunde demonstrierte Lehrerin Sandra Schellhammer allen Anwesenden, wie gut sich die neue Technologie einbinden lässt und erläuterte deren Vorteile: „Die visuelle Erfahrung ist enorm, denn die App bietet eine 360-Grad-Sicht. Zudem wird immer im Team gearbeitet – ein Schüler bedient das Tablet, ein anderer nutzt die Brille und nur gemeinsam kommen sie voran. Super finde ich auch den Spielcharakter. Die Schüler freuen sich jedes Mal, wenn sie das nächste Lern-Level erreicht haben. Das ist wirklich klasse für die Motivation.“

    Überdies hätten auch ihre Kollegen sehr positiv auf die innovative App reagiert: „Jedem, dem ich sie bisher gezeigt habe, sagte ‚Wow‘ und wollte die VR Brille überhaupt nicht mehr absetzen. Insofern glaube ich, dass jede Lehrkraft das Konzept nutzen würde, sobald sie es nur einmal ausprobiert hat.“

    Katja Schwaniger vom Cornelsen Schulbuchverlag, die die Erprobungsphase der neu konzipierten VR App an allen beteiligten Schulen intensiv begleitet, um sie wissenschaftlich zu evaluieren, freute sich über den Erfolg: „Die Schüler waren hochmotiviert, haben hervorragend mit den neuen Medien gearbeitet und einiges an Wissen mitgenommen. Wo sind welche Organe? Wie arbeiten sie miteinander? Und welche Stoffe bearbeiten die Nahrung? Die Gespräche haben gezeigt, dass die Schüler die komplizierten Verdauungsprozesse jetzt deutlich besser verstanden haben. Und genau das war unser Ziel.“

    Darüber hinaus sei auch das pädagogische Konzept voll aufgegangen: „Für den Lehrenden ist es sehr wichtig, die einzelnen Verdauungsschritte kontrollieren und freischalten zu können. Unser VR-App bietet ihm die Möglichkeit, die Schüler nach jedem Stadium abzuholen und über das Erlernte zu sprechen. Was haben sie gerade gesehen? Welche Begriffe sind zu klären? Was wurde gelernt?“ Dadurch können die einzelnen Abschnitte zielgerichtet rekapituliert und der Lernerfolg gesichert werden. Am Mannheimer Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium hat die neue VR App von Samsung und Cornelsen aus diesen Gründen viele Fans gewonnen.

  • BIOLOGIE-UNTERRICHT VON MORGEN

    VIRTUAL REALITY STÖSST BEI #EXCITING EDU AUF GROSSES INTERESSE

    Die in Zusammenarbeit von Samsung Electronics und dem Cornelsen Verlag entwickelte VR-Applikation für den Biologie-Unterricht der Klassenstufen 7 bis 9 sorgte auch auf dem am 18. und 19. November 2016 im Berliner Zeiss-Planetarium stattfindenden #excitingEdu Lehrerkongress für jede Menge Furore.
    Eine Vielzahl an Lehrkräften hatte sich zu dem von der Initiative organisierten Workshop angemeldet, um selbst mitzuerleben, welche Vorteile die innovative App bietet.

    Die Referenten Benjamin Seelisch, Lehrer am Neuen Gymnasium Rüsselsheim, und Katja Schwaniger vom Cornelsen Verlag, die neben einer ganzen Reihe an E-Didaktikern, VR-Spezialisten und Lehrkräften in die Entwicklung der Innovation involviert waren, erklärten die Funktionsweisen im Detail: Die VR-App bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, mit Hilfe von Tablets, Smartphones und VR-Brillen auf Entdeckungstour durch den menschlichen Körper zu gehen, um aus einer 360-Grad-Perspektive die komplexen Prozesse des Verdauungssystems realitätsgerecht mitzuerleben.

    Die am Workshop teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer erhielten die Gelegenheit, die neue Technologie ausgiebig selbst zu testen. Von besonderem Vorteil erachteten sie dabei, dass die unterrichtsleitende Rolle der Lehrkraft von der neuen VR-App geradezu ideal unterstützt wird. Der Lehrende behält jederzeit den Überblick über die Lernfortschritte seiner Schülerinnen und Schüler und hat durchgängig die Option, den virtuellen Unterricht durch analoge Methoden zu ergänzen, um den Lernerfolg zu sichern. Aus diesem Grund meldeten viele Workshop-Teilnehmer direkt ihr Interesse an, die neue VR-App auch im eigenen Unterricht einsetzen zu wollen.

    Der Prototyp der Applikation befindet sich gerade in einer bundesweiten Testphase an verschiedenen Schulen und wird von Bildungsexperten des Cornelsen Verlags evaluiert.

  • KOOPERATION MIT ZUKUNFT

    PROTOTYP EINER VON SAMSUNG UND CORNELSEN ENTWICKELTEN VR-APP IN BERLIN VORGESTELLT

    Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Presse waren am 1. November 2016 in den „Classroom“ der Berliner Fabrik 23 zusammengekommen, um sich eine zukunftsweisende Innovation im digitalen Bildungsbereich anzusehen: Samsung Electronics und der Cornelsen Verlag präsentierten eine neue, in Kooperation entwickelte Virtual Reality Applikation für den Biologieunterricht.

    Nach der Begrüßung durch Mark van Mierle, CEO des Cornelsen Verlags und Steffen Ganders, Director Corporate Affairs Samsung Electronics sowie einer detaillierten Demonstration zur Funktionsweise der für die Klassenstufen 7 bis 9 konzipierten VR App, bekamen alle Anwesenden die Möglichkeit, die Innovation intensiv selbst zu testen.

    Udo Michallik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz, zeigte sich fasziniert von der Idee, VR Technologien praxisorientiert in den Unterricht einzubinden: „Ich habe zum ersten Mal eine VR Brille aufgesetzt. Wenn man dann sieht, welche Prozesse abbildbar sind, finde ich das total begeisternd, sowohl von der räumlichen Darstellung, als auch von den vielfältigen Möglichkeiten, die sich dadurch bieten. Ich denke, dass das sicherlich Zukunft haben wird.“

    Die neue VR Applikation ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, den Verdauungsvorgang im menschlichen Organismus realitätsnah mitzuerleben. Durch die unmittelbare Selbsterfahrung in 360-Grad-Perspektive kann nicht nur das Verständnis für den komplizierten Lernstoff vertieft werden, auch die Motivation der Lernenden steigt merklich an.
    Mit der öffentlichen Präsentation in Berlin ist eine rund siebenwöchige Testphase des aktuellen Prototyps an mehreren Schulen im Bundesgebiet angelaufen. Der Cornelsen Verlag, der den ersten Themenkomplex „Verdauung“ didaktisch konzipiert hat, wird die Erprobung intensiv begleiten und die durch die neue VR App erzielten Lernerfolge evaluieren. Samsung Electronics stellt die für die Testphase erforderliche technische Ausrüstung zur Verfügung und sorgt für eine Einweisung der involvierten Lehrkräfte.

    Aufgrund des großen Potentials ist geplant, den aktuellen Prototyp zukünftig auch auf andere Unterrichtsfächer und Lerninhalte zu übertragen. Von Lehrer Benjamin Seelisch vom Neuen Gymnasium Rüsselsheim erhält dieses Vorhaben großen Zuspruch: „Das Projekt zeigt, wie kooperativ man im Unterricht mit Virtual Reality arbeiten kann. Es ist sehr gut, dass ein großer Schulbuchverlag gemeinsam mit einem Elektronikhersteller, den Schritt gewagt hat, didaktisch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für VR zu entwickeln.“

  • VIRTUAL REALITY BELEBT DEN BIOLOGIE-UNTERRICHT

    INNOVATIVE VR-APPLIKATION BEGEISTERT LEHRKRÄFTE AUF DEM DIGITAL EDUCATION DAY IN KÖLN

    Die im Rahmen des Kölner Digital Education Days am 29. Oktober 2016 veranstaltete Workshop-Session der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN stand in diesem Jahr unter einem ganz besonderen Motto: Virtual Reality im Schulunterricht.
    Das Interesse an der Einbindung innovativer digitaler Technologien innerhalb des Unterrichts ist groß, denn viele Lehrer und Lehrerinnen versprechen sich dadurch wichtige Unterstützung bei der Vermittlung komplizierter Lerninhalte. Allerdings bietet der Markt kaum Angebote. Doch während der letzten Monate haben sich Samsung Electronics und der Cornelsen Verlag zu einer Kooperation zusammengetan, um gemeinsam eine praxisorientierte VR-Applikation für die Schule zu erarbeiten.

    Das Ergebnis: Ein mit Unterstützung von Lehrkräften, E-Didaktikern und VR-Experten entwickeltes VR-Konzept für den Biologieunterricht, das Schülerinnen und Schülern mittels Tablet, Smartphone und VR Brille die komplexe Thematik des Verdauungsprozesses im menschlichen Organismus realitätsnah veranschaulichen kann.

    Die innovative VR-App schafft völlig neue Lernanreize und kann dadurch maßgeblich dazu beitragen, die Motivation der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen. „Ich bin im Berufskolleg einer Höheren Handelsschule für den Unterricht der 7. bis 9. Klasse tätig. Ich betreue dort unter anderem den Ernährungsbereich“, erklärt Workshop-Teilnehmerin Angela Schulte vom Berufskolleg Eschweiler der StädteRegion Aachen, „Die neue VR-App würde ich auf jeden Fall einsetzen wollen, weil sie für die Schülerinnen und Schüler eine neue Lernerfahrung darstellt und gerade denjenigen, die sich abstrakte Prozesse nicht vorstellen können, eine sehr gute Alternative bietet.“

    Neben der höchst anschaulichen Wissensvermittlung bietet die neue VR-App Lehrkräften den großen Vorteil, analoge und digitale Unterrichtsmethoden flexibel kombinieren zu können. „Gerade im Kontext der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung halte ich diese App für sehr interessant, weil ich Vergleichbares noch nicht gesehen habe“, kommentiert Dr. Valerie Müller vom Zentrum für Lehrer/innenbildung in Köln ihre Eindrücke, „Ich finde es toll, dass es eine Initiative gibt, die sich mit Virtual Reality Technologien für den Bildungsbereich beschäftigt. Gerade die Kombination aus VR, Partnerarbeit und analogem Unterricht finde ich sehr gelungen. Ich kenne viele Lehrerinnen und Lehrer, die sicherlich ein großes Interesse hätten, damit zu arbeiten.“

    Lehrerin Christina Otto von der Kölner Gemeinschaftsgrundschule Balthasarstraße bestätigt: „Für mich war es die erste VR-Erfahrung überhaupt und ich fand es unglaublich faszinierend, mich mit einem Mal in einem Mund wiederzufinden und innerhalb dieses Szenarios tatsächlich bewegen zu können. Ich hätte jetzt direkt Tausend Ideen, wie ich mit einer solchen App meinen Unterricht gestalten könnte. Denn gerade aus dem Aspekt der sinnlichen Wahrnehmung halt ich diese App für eine grandiose Zukunftsidee.“

  • VON KOLLEGEN FÜR KOLLEGEN

    IMPULS-WORKSHOP RÜSSELSHEIM GIBT ANSTÖSSE FÜR DIE DIGITALE UNTERRICHTSGESTALTUNG

    Die eigene Komfortzone verlassen und Neues wagen, sich mit Kolleginnen und Kollegen aktiv austauschen und innovative Inspirationen für den eigenen Unterricht finden – die Motive der Lehrerinnen und Lehrer, die sich am 28. September 2016 zu einem Impuls-Workshop am Neuen Gymnasium Rüsselsheim eingefunden hatten, waren vielfältig.

    Für einige Teilnehmer war es das erste Mal, dass sie sich mit dem Thema digitale Medien im Schulunterricht auseinandersetzten; andere wiederrum hatten bereits ganz konkrete Fragen an die erfahrenen Referenten Benjamin Seelisch und René Reinhold mitgebracht. „Ich bin hier, weil ich hoffe, von den Kollegen Rückmeldung zu bekommen, wie sie mit den Themen Datenschutz und WLAN umgehen. Dies möchte ich dann an unsere Schulleitung weitergeben“, erklärte Mohammed Ghazi von der Anne-Frank-Schule Raunheim. Digitale Fortbildungen für Lehrkräfte wie dieser Workshop seien aus seiner Sicht sehr wichtig, so der Chemie- und Mathematiklehrer weiter, denn „die Zukunft der Schule werde definitiv in Richtung Digitalisierung gehen.“

    Ähnlich äußerte sich auch Constantin Jenge, Lehrer an der Carl-Bantzer-Schule Schwalmstadt, der seine Kolleginnen und Kollegen in der Pflicht sieht: „Auch unsere Schule plant, bald Tablets im Unterricht zu nutzen. Aber es sind Werkzeuge, die sinnvoll und klug eingesetzt werden sollten. Das erfordert, dass wir uns als Lehrkräfte damit auseinandersetzen, ihre Möglichkeiten erkennen und eruieren, wo analoger Unterricht sinnvoll ist oder an welcher Stelle eher digitale Techniken weiterführend sind.”

    Dazu bekamen die Workshop-Teilnehmer nach einem einführenden Vortrag, in dem die grundsätzlichen Funktionsweisen des Tablets Schritt für Schritt dargelegt wurden, ausreichend Gelegenheit: In Einzel- und Gruppenarbeit konnte jeder – je nach individuellem Wissensstand – die Geräte samt Zubehör ausgiebig ausprobieren.

    Das kam gut an. „Ich finde es sehr inspirierend hier und würde mir wünschen, dass diese Fortbildungen für viele Kollegen zugänglich gemacht werden“, merkte Lothar Himmels an, seines Zeichens Lehrer am Gymnasium Mainz-Oberstadt. Der Einsatz digitaler Medien im Schulunterricht sei seiner Meinung nach nicht aufzuhalten. Deshalb mache es wenig Sinn, sich dem zu versperren. „Die Gesellschaft nutzt die Geräte ja bereits“, stellte er fest, „Deshalb wäre es doch merkwürdig, wenn ausgerecht die Schule da außen vor bleibt. Wir sollten vielmehr dafür sorgen, digitale Medien vernünftig zu nutzen.“

    Wie das in der Praxis aussehen kann, demonstrierten die referierenden Benjamin Seelisch und René Reinhold anhand verschiedener Apps, die regelmäßig in ihren eigenen Unterrichtseinheiten zum Einsatz kommen. Das Verteilen von Arbeitsmaterialien, Abrufen aktueller Informationen oder Einbinden von Erklärvideos sind nur einige der vielen Vorteile, die die leichten, flexiblen Tablets bieten. „Sehr interessant sind auch die Möglichkeiten des Austauschs“, fand Constantin Jenge, „Dass Schülerinnen und Schüler gemeinsam an Projekten arbeiten, ihre Ergebnisse austauschen und sich gegenseitig unterstützen können, ist sehr spannend. Damit das möglich ist, muss ich als Lehrer aber noch einiges lernen.“ Der Workshop in Rüsselsheim war dafür sicherlich ein sehr guter Einstieg.

  • PREISVERLEIHUNG AUF DER IFA

    SIEGER DES 5. BUNDESWEITEN WETTBEWERBS ZUR DIGITALEN SCHULE IN BERLIN GEKÜRT

    Großer Jubel war im City-Cube der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin zu hören, als am 5. September 2016 die Sieger des 5. Wettbewerbs zur digitalen Schule verkündet wurden.

    Das Projekt „Spurensuche 2.0 – Besondere Persönlichkeiten im Spiegel ihrer Zeit“ begeisterte die Experten-Jury, sodass die Gemeinschaftsschule Oskar Linke Magdeburg als Sieger in der Klassenstufe 7 bis 8 hervorging. Den ersten Platz in der Klassenstufe 9 bis 11 erhielt die Albrecht-Dürer-Schule Weiterstadt mit ihrem exzellenten Projekt „Unterwegs mit Tablets – Digitale Peer-Education im Hessischen Landesmuseum Darmstadt.“ Beide Schulen erhielten jeweils ein hochwertiges digitales Klassenzimmer im Gesamtwert von 20.000 Euro bestehend aus 32 Tablets und einem interaktiven Monitor (E-Board) samt passendem Zubehör.

    Einen tollen zweiten Platz belegten das Lessing-Gymnasium Döbeln (Klassenstufe 7 bis 8) sowie das Ohm-Gymnasium Erlangen (Klassenstufe 9 bis 11). Sie konnten sich jeweils über einen Warengutschein im Wert von 3.000 Euro freuen. Drittplatzierte wurde die niedersächsische Haupt- und Realschule Ostrhauderfehn (Klassenstufe 7 bis 8) sowie die saarländische Gesamtschule / ERS Schaumberg Theley. Beide durften einen 1.000-Euro-Warengutschein entgegennehmen.

    Die hohe Qualität und breit gefächerte Ausrichtung der eingereichten Digital-Projekte machte den Juroren die Auswahl nicht leicht. Beeindruckend sei vor allem die jahrgangsübergreifend praktizierte Kooperation und der vielfältige Einsatz des digitalen Equipments gewesen, ließ der mit der Beurteilung betraute Kreis aus Bildungswissenschaftlern, Pädagogen und Experten aus dem Bildungsverlagswesen verlauten. Mit den Projekten seien Lehrkräfte, Schüler und Schülerinnen gemeinsam innovative Wege gegangen; neue Unterrichtsmöglichkeiten seien eröffnet worden, die wichtige Impulse für die Schulcommunity gesetzt hätten. Erfreut konstatierte Jurymitglied Dr. Thomas Huk von der Westermann Gruppe: „Es hat sich herausgestellt, dass Tablets und digitale Medien den Unterricht bereichern und tatsächlich verändern können.“

    Dies gelang der Magdeburger Gemeinschaftsschule Oskar Linke mit ihrem lokal-historischen Projekt in herausragender Weise. Die SuS analysierten nicht nur das Werk Otto von Guerickes aus heutiger Sicht, sondern entwickelten auch die innovative App „Science-Stories“, die die geschichtliche Bedeutung Guerickes für seine Heimatstadt nachhaltig erlebbar macht. Denn inzwischen steht fest, dass das Projekt fortgeführt und jährlich um eine weitere Persönlichkeit Magdeburgs ergänzt werden soll.
    Die Jury lobt: „Die gelungene Verbindung von biographischem Zugang, einer fächerübergreifenden Vertiefung der Inhalte sowie einer Zusammenführung in einer medial verdichteten Präsentation zeigt beispielgebend, wie neue Möglichkeiten eines innovativen Fachunterrichts entwickelt werden können, der für eine hohe Motivation und umfassende Kompetenzentwicklung der Schüler/innen sorgt. Deshalb ist dieses Projekt ein ausgezeichnetes Beispiel für einen innovativen, fächerübergreifenden, medial gestützten Fachunterricht – insbesondere in den Naturwissenschaften.“

    Nicht minder positiv fiel das Urteil zum Digital-Projekt der Albrecht-Dürer-Schule in Weiterstadt aus. Den SuS ist es gelungen, einen digitalen Museumsguide für Jugendliche zu entwickeln, der das eigenständige Erkunden des Hessischen Landesmuseums Darmstadt per QR-Codes ermöglicht. Ergänzt wird das Projekt durch eine Quiz-App für Tablets sowie die komfortable Offline-Nutzung der mobilen Guides. Dadurch erweiterten die mitwirkenden SuS nicht nur die eigene Medienkompetenz, sondern trugen auch nachhaltig zum Wissentransfer an Gleichaltrige bei.
    Die Jury urteilt: „Die Kombination aus kreativer Medienarbeit mit dem Tablet, Werkanalysen und Museumsbesuch eröffnet neue Perspektiven für einen innovativen Kunstunterricht, der die Chancen der Digitalisierung aktiv aufgreift und Schüler/innen zu aktiven Kunstrezipienten und Mediengestaltern macht. Dieses Projekt ist beispielgebend.“

    Gratulation an alle Prämierten, die mit ihrer frischen Herangehensweise und ihren innovativen Ideen für digitalen Wirbel im Schulalltag gesorgt und den Schulwettbewerb IDEEN BEWEGEN auf großartige Weise bereichert haben.

  • TABLET-FIT IN DEN UNTERRICHT

    Praxisblick in die Lehrerfortbildung in Kooperation mit dem LISA

    Die denkwürdige Leucorea der Wittenberger Martin-Luther-Universität war am 25. und 26. August 2016 Veranstaltungsort eines digitalen Medien-Workshops des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) in Zusammenarbeit mit der Initiative.

    Die Veranstaltung richtete sich an ausgewählte Lehrkräfte, die als LISA-Fortbildner für die Lehrerfort- und -Weiterbildung geschult wurden. Die gesetzten Aufgaben reichten vom Eruieren der Einsatzmöglichkeiten digitaler Werkzeuge in der Schule bis hin zur Entwicklung individueller Lehr-Lern-Szenarien mit Hilfe digitaler Bausteine wie der Erstellung einer S Note als Produkt für eigene Vorträge. Denn neben dem Vorteil, den eigenen Unterricht digital gestalten zu können, war es erklärtes Ziel des Workshops, die Teilnehmer nachhaltig zu befähigen, ihre Kolleginnen und Kollegen für den fachspezifischen Einsatz digitaler Medien fit zu machen. Damit sollen sie zukünftig als multiplizierende Wissensvermittler im Bereich digitale Bildung fungieren.

    Eingeleitet wurde das Seminar des Fachbereichs 4 durch einen Impulsvortrag von Professor Paul Bartsch, gefolgt von einer Reihe praktischer Anwendungskurse auf Basis des Inputs der Samsung School, in denen verschiedene Einsatzoptionen des Tablets im Unterrichtsalltag demonstriert wurden. Denn ob klassische Recherchearbeit während der Deutsch- oder Geschichtsstunde, Erstellung mathematischer Statistiken in den Naturwissenschaften, Aufnahmen von Audiodateien im Musikunterricht oder Video-Analysen von Bewegungsabläufen beim Sport – die Möglichkeiten, den Unterricht durch mediale Werkzeuge zu bereichern, sind vielfältig.

    Natürlich mussten sich viele Teilnehmer zunächst mit dem technischen Know-how der Geräte samt ihrer Programme vertraut machen. Viele Lehrkräfte haben noch keinerlei Erfahrung mit dem Tablet im Schulalltag sammeln können. Für sie galt es, zunächst Sicherheit im Umgang mit dem digitalen Medium zu erlangen.

    Anvisiertes Ziel aller ist das ideale digitale Klassenzimmer, in dem alles komplikationslos verläuft, sodass sich die Lehrkräfte didaktisch und methodisch ausschließlich auf den vorbereiteten Lernstoff konzentrieren können. So beurteilte LISA-Pädagoge Ralf Langer die Vernetzung mit anderen Medien, den Einbezug visueller Quellen und Zusatzmaterialien sowie die Möglichkeit, durch den schulischen Tablet-Einsatz regelmäßig auf aktualisiertes Material zurückgreifen zu können, als durchweg positiv. Fremdsprachen-Lehrerin Iris Hartlapp sieht auch für ihre Fächer einen Riesenvorteil, der für den Einsatz von Tablets spricht: „Ich kann jederzeit authentisch-sprachige audiovisuelle Quellen in den Unterricht einbinden.“ Das macht den Unterricht wesentlich attraktiver und lebendiger.

    Zudem habe sie durch die Ausführungen von Prof. Bartsch viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Dass Schüler und Schülerinnen einen ausgeprägten Medienkonsum pflegten sei nicht neu, dass Mädchen die neuen Medien aber überwiegend zum Fotografieren und Kommunizieren, Jungen hingegen eher zum Spielen nutzen, sollte bei der Entwicklung geschlechtsspezifischer Unterrichtsaufgaben jedoch durchaus berücksichtigt werden.

    Das eigene Wissen zu erweitern, neue Unterrichtsansätze mitzunehmen und die vielfältigen Möglichkeiten des Tablets sinnvoll zu nutzen, darum ging es den Veranstaltern. Viele jüngere Lehrkräfte hätten bereits große Ambitionen, mediale Strukturen aufzubauen und probierten vieles aus, so der für Lehrkräfte in der Berufseingangsphase verantwortliche Gunther Jentzsch. Jetzt gelte es, Lehrer und Lehrerinnen flächendeckend mit dem Tablet vertraut zu machen. Der Workshop in Wittenberge war ein weiterer guter Schritt auf dem Weg dahin.

    Weitere Lehrerfortbildungen in Kooperation mit dem LISA finden Sie hier:

    http://i-dbnd.de/kooperation-auf-landesebene/

  • JURYSITZUNG IDEEN BEWEGEN

    DIE FÜNFTE RUNDE DES SCHULWETTBEWERBS

    Am 28. Juli 2016 war es wieder soweit, die Jury des 5. Wettbewerbs IDEEN BEWEGEN der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN traf sich, um die Gewinner-Klassen zu nominieren. Die Jury-Expertinnen und -Experten aus Wissenschaft, Schulpraxis und Bildungsverlagen wie u.a. Prof. Dr. Eckhard Klieme (DIPF) und Dr. Susanne Rupp (Cornelsen Verlag) bewerteten Projekte der Klassenstufen 7-8 und 9-11 in den Kategorien Kreativität, Innovation, Pädagogik, Dokumentation und Transfer. Keine leichte Aufgabe, aus den 30 geförderten Unterrichtsprojekten die Top 3 auszuwählen. „Insgesamt waren die große Vielfalt an Themen und Schulfächern und natürlich das hohe Engagement der Schülerinnen und Schüler sehr beeindruckend. Es fiel mir wirklich schwer zu sagen, welches Projekt ich am besten finde“, sagt Jurymitglied Dr. Thomas Huk von der Westermann Gruppe.

    Die Projekte waren auch in diesem Jahr wieder gute Beispiel dafür, wie die Nutzung von Tablets, Lernsoftware und webbasierten Wissenszugängen schon heute den Unterricht bereichern kann. „Die Schülerinnen und Schüler haben den Lernort Klassenzimmer verlassen und dadurch die gewonnene Mobilität durch die Geräte wahrgenommen, um draußen zu recherchieren und zu dokumentieren und sogar auch die Lernzeit des 45-minütigen Unterrichtskonzepts zu durchbrechen. Diese große Aktivität und Selbstständigkeit, das hat mir sehr gut gefallen“, erklärt Jurymitglied Dr. Susanne Rupp.

    Die Ansätze und Themen haben deutlich gemacht, dass man digitale Medien gezielt in der Schule einsetzen und dabei auch fächerübergreifende sowie interaktive Ansätze für die Unterrichtsgestaltung nutzen kann. Nach Ansicht der Jury wird das Lernen im Klassenzimmer der Zukunft kollaborativ und schülerzentriert und es wird weniger Frontalunterricht stattfinden.

    Jeweils drei Unterrichtsprojekte aus beiden Klassenstufen wurden nominiert, die am 5. September 2016 im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin in der Messehalle von Samsung prämiert werden. „Es ist uns eine besondere Freude, dass wir erstmals in unserem bundesweiten Schulwettbewerb die diesjährigen herausragenden Praxisbeispiele zusammen mit den Schulen in einem internationalen Rahmen wie der IFA auszeichnen können“, so Steffen Ganders (Director Corporate Affairs, Samsung Electronics GmbH).

    (v.l.n.r. Peter Höhn, Benjamin Wüstenhagen, Helene Durst, Thomas Huk, Eckhard Klieme, Maja Wechselberger, Susanne Rupp, Steffen Ganders, Rolf Miller)

  • CSU BILDUNGSKONGRESS

    DIE INITIATIVE AUF DEM CSU BILDUNGSKONGRESS IN BAMBERG

    Der Arbeitskreis Schule, Bildung und Sport der CSU hatte Lehrkräfte und Akteure aus Schule und Lehrerbildung am 18. Juni 2016 nach Bamberg zum Bildungskongress geladen. Unter dem Motto „Bildung im Zeitalter 4.0 – Wie viel Digitalisierung braucht die Schule“ diskutierten die Teilnehmer gemeinsam mit den Gästen auf dem Podium, u.a. Georg Eisenreich, Staatssekretär im Bayerischen Kultusministerium, Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Prof. Dr. Silke Grafe Professorin für Schulpädagogik an der Universität Würzburg sowie Prof. Dr. Gerald Lembke und Ingo Leipner, Autoren des Buchs „Die Lüge der digitalen Bildung“ und Steffen Ganders, Director Corporate Affairs bei Samsung.

    In der anschließenden Ausstellung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neueste Hard- und Software-Lösungen für den digitalen Unterricht von über 20 Anbietern kennenlernen und ausprobieren. Am Stand der INITIATIVE DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN hatten Interessierte sogar die Möglichkeit, mit der VR-Gear Brille einen Blick in die Zukunft werfen und sich ausgewählte Inhalte, wie z.B. eine Reise durch den Körper, im 360-Grad-Modus anschauen.

    Besucher testen die VR-Gear

  • TABLETS AN GRUNDSCHULEN

    KICK OFF ZUR KOOPERATION „TABLETS AN GRUNDSCHULEN“ MIT DEM IQSH IN KIEL

    Am 13. Juni 2016 fiel der Startschuss für die Kooperation zwischen Samsung, der INITIATIVE DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN, dem Ministerium für Schule und Berufsbildung sowie dem Institut für Qualität in Schulen Schleswig-Holstein. Im Rahmen des Landesprogramms „Lernen mit digitalen Medien“ stattet die Initiative zusätzlich drei Grundschulen für ein Jahr mit dem digitalen Klassenzimmer aus. Vertreter der teilnehmenden Grundschulen in Sterley, Wohltorf und Kiel waren zur Auftaktveranstaltung in die Schule am Heidenberger Teich gekommen, um dort im Anschluss eine methodisch-didaktische Einführung in den Tablet-Unterricht zu erhalten. Dirk Loßack, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Berufsbildung, legte die Ziele des Landesprogramms dar, das insgesamt 20 Schulen beim Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur finanziell unterstützt. Er freue sich, dass durch die INITIATIVE DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN von Samsung nun drei weitere Grundschulen eine Förderung in einem der bildungspolitischen Schwerpunkte des Landes erhalten und damit den Einsatz digitaler Medien und Technologien im Alltag testen können.

    Die INITIATIVE DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN sei sehr gespannt auf die Rückmeldungen und Erkenntnisse der drei Grundschulen, sagte Steffen Ganders, Director Corporate Affairs bei Samsung Electronics GmbH. Jede Schule hat ein eigenes Konzept für den digitalen Unterricht.

  • ABGEORDNETE INFORMIEREN SICH

    ABGEORDNETE INFORMIEREN SICH IN SCHULPROJEKTEN

    Politiker wollen, dass Jugendliche in der Schule digitale Kompetenzen erwerben. Auf der Suche nach Lösungen, wie ihre Forderung umgesetzt werden könnte, fahnden Abgeordnete nach guten Erfahrungen. Fünf Angeordnete aus Bundestag und Europäischen Parlament haben Schulen besucht, die am Wettbewerb „IDEEN BEWEGEN“ teilnehmen.

    In der Mittelschule im fränkischen Mellrichstadt ermutigte die CDU-Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär die Schülerinnen und Schüler: „Seht es als Chance,“ sagte sie der teilnehmenden Schulklasse, „denn Ihr werdet in all Euren Ausbildungen und Berufen mit digitalen Medien zu tun haben“. Die Jugendlichen in Mellrichstadt erarbeiten mithilfe von Tablet Computern, wie gesunde Ernährung aussehen müsste.

    Dorothee Bär spricht zur Projektklasse 8M

    Der CDU-Parlamentarier Tino Sorge schaute sich in der Magdeburger Gemeinschaftsschule Oskar Linke an, wie Jugendliche den Spuren des Physikers und Erfinders Otto von Guericke folgen. Sie ordnen mit Tablets dessen Erfindungen in den historischen Rahmen ein und bewerten deren Nutzen für die heutige Zeit. In eigenen Videos stellen sie wichtige Versuche nach.

    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder informierte sich über das Wettbewerbsprojekt des Staatlichen Regino Gymnasiums in Prüm. Die Schüler des Leistungskurses Latein suchen in ihrer Eifel-Stadt lateinische Texte in Form von Inschriften, Beschilderungen und Kunstwerken, fotografieren sie mit Tablets, dokumentieren das Material, übersetzen es und präsentieren es in Ausstellungen, Apps und in einer interaktiven Stadtralley.

    Patrick Schnieder MdB lässt sich das Latein-Projekt erläutern

    Schüler des Münsteraner Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums präsentierten der CDU-Bundestagsabgeordnete Sibylle Benning, wie sie mit Tablet Computern 3D-Projekte programmieren und diese ausdrucken. Eine Technik, die ganze Industriezweige revolutionieren wird. Aber auch im Privatleben wird der 3D-Druck das Fotoalbum wenn nicht ersetzten, so zumindest als dreidimensionale Erinnerung ergänzen.

    Sybille Benning, MdB und Steffen Ganders am A-D-Hülshoff Gymnasium Münster

    Sabine Verheyen von der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament informierte sich am Aachener Inda-Gymnasium wie Schüler länderübergreifend das Thema Wasserverschwendung erarbeiten. Sie haben dafür auf dem Tablet Statistiken erstellt, eine Radiosendung aufgezeichnet und online mit einer Partnerschule in Italien konferiert.

    Alle fünf Schulen nehmen am Wettbewerb IDEEN BEWEGEN teil – ein Wettbewerb der INITIATIVE DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN. Sie stellt allen Bewerbern für bis zu sechs Wochen Tablets sowie weitere IT-Technologien aus der SAMSUNG SCHOOL SOLUTION für die Umsetzung ihrer digitalen Unterrichtsideen leihweise und kostenfrei zur Verfügung.

  • DIE DIDACTA 2016 IST ERÖFFNET!

    Am 16.02.2016 wurde die diesjährige didacta in Köln feierlich eröffnet. Europas größte und wichtigste Bildungsmesse bietet auch 2016 wieder einen interessanten Einblick in die Gegenwart und Zukunft der Bildung – von der frühen Kindheit bis zur Erwachsenenqualifizierung.

    VIP RUNDGANG BESUCHT LIVE-UNTERRICHT DER INITIATIVE

    Diskussionsrunde über die Zukunft der digitalen Bildung mit v.r.n.l. Steffen Ganders (Head of Corporate Affairs Samsung), Reinhard Koslitz (didacta Verband), Christian Lindner (Bundesvorsitzender der FDP), Benjamin Seelisch (Neues Gymnasium Rüsselsheim) und Moderator Achim Himmelrath

    Zum dritten Mal in Folge ist die Initiative Digitale Bildung Neu Denken auf der didacta vertreten – erstmals auf einem Stand gemeinsam mit weiteren, von Samsung geförderten Initiativen im Bildungsbereich wie dem Code Week Award und World Skills. Zum Messeauftakt stellte Steffen Ganders, Head of Corporate Affairs der Samsung Electronics GmbH den hochrangigen Teilnehmern des VIP-Rundgangs – darunter Matthias Graf von Kielmansegg, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Vorsitzende des didacta Verbands Prof.Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis– die Initiative mit ihren verschiedenen Aktivitäten und Programmen vor. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Ehrengäste und anwesenden Pressevertreter am Stand den Live-Unterricht mit Siebtklässlern des Neuen Gymnasiums Rüsselsheim, der Samsung Lighthouse School. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Benjamin Seelisch führten die Schülerinnen und Schüler vor, wie sie mit Hilfe von Tablets die Funktion des Blutkreislaufs visualisieren und auf diese Weise für alle begreifbar machen.

    Der VIP Rundgang macht Station am Stand der Initiative, v.r.n.l. Peter Höhn (Manager Corporate Citizenship Samsung), Prof.Dr.mult. Wassilios E. Fthenakis (didacta Verband), Matthias Graf von Kielmansegg (Bundesministerium für Bildung und Forschung), Reinhard Koslitz (didacta Verband), Benjamin Seelisch (Neues Gymnasium Rüsselsheim) und Steffen Ganders (Head of Corporate Affairs Samsung)

    Bildung ist Zukunft – das Motto der diesjährigen didacta spiegelt sich auch am Stand der Initiative Digitale Bildung Neu Denken wider: An den kommenden Messetagen erwartet die Besucher der Initiative ein abwechslungsreiches Programm aus Lehrerfortbildungen und Live- Unterricht im digitalen Klassenzimmer sowie interessante Podiumsdiskussionen und technische Vorführungen. Ausgewählte Praxisbeispiele aus Schulen zeigen schon heute, wie digitaler Unterricht der Zukunft aussehen kann.

    Live Unterricht im digitalen Klassenzimmer mit v.r.n.l. Benjamin Seelisch (Neues Gymnasium Rüsselsheim), Christian Lindner (Bundesvorsitzender der FDP) und Steffen Ganders (Head of Corporate Affairs Samsung)

  • FORSCHENDES LERNEN DIGITAL

    WILHELM GYMNASIUM BRAUNSCHWEIG ERHÄLT DAS DIGITALE KLASSENZIMMER

    „Was ist überhaupt das Ebola-Virus?“ „Wie überträgt sich das Virus?“ „Welche Maßnahmen können die weitere Ausbreitung eindämmen?“ „Warum breitete es sich in der Vergangenheit so schnell aus?“ und „Wie entwickelt sich die Ausbreitung in Zukunft?“ Diese von den Schülerinnen und Schülern gestellten Fragen waren die Grundlage für das digitale Unterrichtsprojekt der Klasse 9m/s des Wilheln Gymnasiums Braunschweig. Die beiden Projektleiter – Mathematik- und Informatiklehrer Dr. Oliver Nowak und Biologielehrer Volker Thomsen – verknüpften diese Fragen mit den im Lehrplan vorgesehenen Themenschwerpunkten “Immunbiologie” und “Exponentielles Wachstum” und entwickelten dies im Rahmen des Schulwettbewerbs IDEEN BEWEGEN zu einem kreativen Unterrichtsprojekt, das ihnen den 1. Platz in der Kategorie 9.-11.Klasse einbrachte.

    In einzelnen Forschergruppen untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Entstehung, Ausbreitung und Bekämpfung von Ebola aus biologischer und mathematischer Sicht und stellten mögliche Prognosen für den weiteren Verlauf der Epidemie auf. Dafür nutzten sie das Tablet u.a. als Recherchetool und als Analyse- und Simulationswerkzeug für Wachstumsmodelle. Während des gesamten Zeitraums diente der von der Projektklasse geführte „Blog zum Ebola-Projekt“ den Klassenkameraden als digitaler Lernpfad, wo sie die Ergebnisse der verschiedenen Forschergruppen nachlesen konnten.

    Bei der Übergabe des 1. Wettbewerbspreises – ein komplett ausgestattetes Digitales Klassenzimmer im Wert von 20.000 Euro – berief sich Peter Höhn, Manager Corporate Citizenship der Samsung Electronics GmbH auf die Laudatio der Jury, die insbesondere die schülerzentrierte Herangehensweise sowie die Individualisierung des Unterrichts würdigte, die durch die Arbeit mit den Tablets ermöglich wurde. In dem Projekt sei es gelungen, Verpflichtende Inhalte aus dem Lehrplan mit der aktuellen Realität zu verknüpfen und gleichzeitig die Interessen der Schülerinnen und Schüler einzubeziehen.
    Schülerinnen und Schüler der jetzigen Klasse 10 m/s präsentierten den anwesenden Gästen, darunter u.a. Schulleiter Gerhard Thamm van Balen und Leiter des Schulamts der Stadt Braunschweig, Thomas Schebesta, wie sie ihr Projekt seit der Wettbewerbsteilnahme weiter entwickelt haben und das digitale Klassenzimmer auch in Zukunft nutzen möchten.

  • MEDIENKOMPETENZ IM PEERGROUP-ANSATZ

    EV. STIFTISCHES GYMNASIUM GÜTERSLOH GEWINNT DEN 1. PREIS
 (15. DEZEMBER 2015)

    “Digitale Bildung – neu denken. Das ist das Motto, das unsere Schule seit Jahren bewegt und was uns demzufolge zur Teilnahme an diesem Wettbewerb animierte”, berichtet Lehrerin Tanja Milse, die zusammen mit ihrer Kollegin Yvonne Bansmann das Projekt „Digitale Spielwelten: Zwischen Faszination und Frustration“ leitete. Das Team aus Lehrkräften und Schülern des Ev. Stiftischen Gymnasiums in Gütersloh gewann den ersten Preis in der Klassenstufe 7–8 der 4. Wettbewerbsrunde IDEEN BEWEGEN. Am 15. Dezember 2015 fand die feierliche Übergabe des digitalen Klassenzimmers im Wert von rund 20.000 Euro durch die INITIATIVE DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN statt.

    Im Differenzierungskurs Medienerziehung sowie im Politik- und Deutschunterricht entwickelten ältere Schüler, sogenannte Medienscouts, unter Anleitung von Tanja Milse und Yvonne Bansmann ein Computerspiel, das zur Reflektion des eigenen Spielverhaltens anregt. Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 testeten die vier Spielmodule in Form einer App und konnten auf diese Weise ihren Spielkonsum analysieren und lernen, ihn zu regulieren. Die Medienscouts standen als Ansprechpartner für die Jüngeren jederzeit zur Verfügung. Nach Einschätzung der Jury hat das Projekt den „Peergruppenansatz kreativ und überzeugend umgesetzt.“ Besonders überzeugt hat die Juroren die fächer- und jahrgangsübergreifende Zusammenarbeit sowie die Einbettung in das Medienkonzept der Schule.

    Das Evangelisch Stiftische Gymnasium Gütersloh engagiert sich seit längerem im Bereich digitales Lehren und Lernen und startete bereits vor 15 Jahren als eine der ersten Schule in Deutschland ein Laptop-Projekt. Umso mehr freut sich die Schule nun über die Anerkennung und auch die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums berichteten begeistert von ihren Erfahrungen aus der Projektzeit mit dem digitalen Klassenzimmer. „Sie hätten die Preisträger nicht klüger wählen können“, sagte Schulleiter Friedhelm Rachner und dankte den Schülerinnen und Schülern und den beteiligten Lehrkräften für ihr unermüdliches Engagement.

    An der feierlichen Übergabe nahmen neben Schülern, Lehrkräften und Eltern auch der städtische Schuldezernent Joachim Martensmeier teil. Steffen Ganders, Head of Corporate Affairs der Samsung Electronics GmbH, übergab die SAMSUNG SCHOOL SOLUTION an die Projektleiter mit den Worten „Das von Ihnen geleitete Projekt hat das Grundprinzip des Wettbewerbs, nämlich ‚Ideen bewegen‘ in idealer Weise umgesetzt und verdient damit uneingeschränkt den ersten Preis.“

  • #EXCITINGEDU-LEHRERKONGRESS

    GUTER UNTERRICHT MIT DIGITALEN WERKZEUGEN UND MEDIEN 3./4. DEZEMBER 2015

    Über 250 Lehrkräfte kamen am 3. und 4. Dezember 2015 in die Kalkscheune nach Berlin, um im Rahmen des 1. #excitingEDU-Lehrerkongresses, veranstaltet vom Klett MINT Verlag, neue Impulse für das digitale Lehren und Lernen zu sammeln.

    APP-IMPULSE, IDEEN-GALERIE UND ZIELGERICHTETE MEDIENBILDUNG

    „Guter Unterricht mit digitalen Werkzeugen und Medien“ – das war das Motto des ersten #excitingEDU Kongresses, der sich explizit an Lehrkräfte richtete. In praxisnahen Vorträgen und zahlreichen Workshops erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblick in den digitalen Unterricht. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“, bei dem auch die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN mit dem Digitalen Klassenzimmer und einem Informationsstand vertreten war, wurden erprobte Unterrichtskonzepte und spezielle Technologieangebote für Schulen präsentiert. Zudem stellte die Initiative im Rahmen des Programmpunkts „App-Impulse“ die Samsung School Solution vor und lud die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein, Unterrichtssequenzen mithilfe dieser Software selbst zu erproben.

    AUS DER PRAXIS FÜR DIE PRAXIS

    Die Initiative war auch im Workshop-Programm der Veranstaltung mit zwei Praxis-Angeboten vertreten: Benjamin Seelisch, Lehrer am Neuen Gymnasium Rüsselsheim und Referent der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN, zeigte anhand anschaulicher Praxisbeispiele aus dem Englisch- und Biologieunterricht, wie sich digitale Technologien im Schulalltag einsetzen lassen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten selbst mit den Tablets aus dem Digitalen Klassenzimmer arbeiten und dabei hilfreiche Apps für ihren eigenen Unterricht kennenlernen.
    Die Angebote der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN waren sehr gut besucht: Viele Lehrkräfte ließen sich das Digitale Klassenzimmer mit Tablets und interaktivem Großbildschirm live zeigen und informierten sich über die verschiedenen Programme der Initiative.

  • BARCAMP DIGITALE BILDUNG BERLIN

    BLICK IN DEN UNTERRICHT DER ZUKUNFT


    Ende August kamen an einem sonnigen Samstag rund 100 Teilnehmer – Lehrer, Schulleiter und Vertreter der Lehrerbildung – in die Finkenkrugschule nach Berlin-Wilmersdorf. Dort fand ein Barcamp zu digitaler Bildung statt. Die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN bot verschiedene Workshops mit dem digitalen Klassenzimmer an. Wie sieht der digitale Unterricht der Zukunft aus? Welche technischen Lösungen können Lehrkräfte nutzen? Und wie lassen sich klassische Lerninhalte mit digitalen Medien vermitteln? Diese und weitere Fragen standen im Fokus der Veranstaltung. Im Workshop der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN konnten die Teilnehmer Technik und Inhalt in der Praxis verknüpfen. Hierzu hatte die Initiative zwei Berliner Schulen aus dem aktuellen Wettbewerb IDEEN BEWEGEN mit ihren digitalen Unterrichtsprojekten eingeladen. Gabriele Pischke, Mathematiklehrerin an der Evangelischen Schule Berlin-Zentrum, hatte mit ihrer Klasse die Harmonie irrationaler Zahlen untersucht und dazu die Ziffern der Zahl Pi mithilfe einer App vertont. Wie die Schülerinnen und Schüler im Wettbewerbsprojekt konnten die Workshop Besucher anschließend einzelnen Tönen bestimmte Farben zuordnen und damit eine ganz eigene Farbkomposition erstellen.

    Das Barcamp wurde federführend von Björn Nölte, Hauptseminarleiter am Landesamt für Schule und Lehrerbildung, und Martina Grosty, Lehrerin und zertifizierte E-Teacherin, organisiert und bot eine Vielzahl an Workshops und Diskussionsforen. In den nächsten Monaten sollen weitere Veranstaltungen dieser Art folgen.

  • KONGRESS IM DEUTSCHEN BUNDESTAG

    AUSSTELLUNG ZEIGT CHANCEN DIGITALER BILDUNG AUF

    „Wir wollen digitale Bildung fördern und Impulse geben, um die Qualität der Bildung mithilfe von digitalen Technologien zu steigern“, sagte Steffen Ganders, Head of Corporate Affairs von der Samsung Electronics GmbH, im Rahmen des Kongresses „Bildung 2.0“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag. Das Thema digitale Bildung hat mittlerweile einen hohen Stellenwert in der Politik erreicht. Die Bundestagsfraktionen von Union und SPD fordern unter anderem, die für das „digitale Lernen“ notwendige Infrastruktur auszubauen und „bundeseinheitliche Mindeststandards zur digitalen Informations- und Medienkompetenz in den Lehrplänen“ zu verankern sowie das Lehrpersonal entsprechend auszubilden.

    CHANCEN DER DIGITALISIERUNG FÜR BILDUNG UND AUSBILDUNG

    Um dieses Vorhaben zu untermauern, veranstalteten beide Parteien im Juni zeitgleich Workshops und Kongresse im Deutschen Bundestag und diskutierten mit Bildungsexperten über die Chancen der Digitalisierung für Bildung und Ausbildung. Die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN war einer von 15 Ausstellern, die sich und ihr Anliegen etwa 200 Teilnehmern des CDU/CSU-Fraktionskongresses präsentieren durften. Mit ihrer Ausstellung zeigte die Initiative, was in Bezug auf digitale Bildung schon heute möglich ist. So stellte sie den Vertretern aus Bildung und Politik Lösungen vor, die digitale Kompetenzen und Möglichkeiten an Schulen stärken und damit Schülerinnen und Schüler auf die digitale Zukunft vorbereiten.

    VORAUSSETZUNGEN FÜR DIGITALE BILDUNG SCHAFFEN

    Thema des Kongresses war unter anderem die internationale Vergleichsstudie ICILS (International Computer and Information Literacy Study). Laut der Studie liegen Achtklässler in Deutschland mit ihren Computer-Fähigkeiten nur im Mittelfeld. In einer Keynote betonte Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlands, dass in den Schulen die Voraussetzungen für Bildung im digitalen Umfeld geschaffen werden müssten. Ein zweiter Punkt sei die Frage der technischen Ausstattung und der damit einhergehenden finanziellen Herausforderungen.
    In einer Podiumsdiskussion sprachen sich die Teilnehmer für eine Standardisierung der Lerninhalte und der Ausbildung der Lehrkräfte aus. Ob Schülerinnen oder Schüler eine gute digitale Ausbildung erhielten, dürfe nicht „Glückssache“ sein.

    „Wir freuen uns, dass das Thema auf der politischen Agenda derart aktiv diskutiert wird und hierzu gleich zwei Kongresse stattfinden“, sagte Steffen Ganders während der Veranstaltung. „Wir haben die Initiative gegründet, damit jede Schülerin und jeder Schüler digitale Bildung entdecken und erforschen kann. Dafür haben wir unter anderem den Schulwettbewerb im Programm IDEEN BEWEGEN entwickelt, der Lehrkräfte dabei unterstützt, digitale Medien sinnvoll in den Unterricht einzubinden. Es sind bereits sehr kreative und professionelle Projekte umgesetzt worden, die tolle Beispiele für das Lehren und Lernen der Zukunft sind. Zudem unterstützen wir Lehrer dabei, ihre digitalen Kompetenzen zu erweitern“, so Ganders weiter.

    Zwar konnten an diesem Tag nicht alle offenen Fragen zur digitalen Bildung beantwortet werden, aber alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass die Notwendigkeit besteht, das Thema weiter zu forcieren. Gleichzeitig müssten sich die Akteure vernetzen, um gemeinsam schneller mehr zu erreichen.