• GEWINNBRINGENDER EINSATZ VON TABELTS IN GRUNDSCHULEN

    Test von digitalen Medien an Kieler Grundschule geht in die Verlängerung

    Auch an der Grundschule am Heidenberger Teich wird der Einsatz von Tablets im Unterricht mit Unterstützung der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN bis Ende des Schulhalbjahrs 17/18 fortgeführt.

    Die erfolgreiche Testphase führte schließlich zur Verlängerung des Projektes in das neue Schuljahr hinein. Die Beteiligten waren sich einig, dass ein sinnvoller und letztlich gewinnbringender Einsatz von digitalen Medien im Unterrichtsalltag  nur mit einer längeren Laufzeit erreicht werden könne.

    In Zukunft soll der Einsatz der von Samsung Electronics zur Verfügung gestellten Tablets auf alle Jahrgangsstufen ausgeweitet und optimiert werden. Um die vielen Chancen und Möglichkeiten des Einsatzes digitaler Medien in den Grundschulen voll ausschöpfen zu können, bedarf es einer intensiven Erprobungsphase. Die bisherigen positiven Resonanzen zeigen, dass das von der Initiative DGITALE BILDUNG NEU DENKEN  angestoßene Projekt der richtige Schritt auf dem Weg zu einer neuen Lernkultur in Deutschland ist.

  • GROSSES POTENZIAL BEIM LERNEN MIT TABLETS IN GRUNDSCHULEN

    Einsatz Digitaler Medien im Unterricht an der Grundschule Wohltorf wird verlängert

    Das Projekt startete im Rahmen des Programms „Digitales Lernen“ des Landes Schleswig-Holstein in Kooperation mit außerschulischen Partnern, darunter die von Samsung geförderte Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN und wird nun bis zum Ende des Schulhalbjahrs 17/18 weitergeführt.

    Nach der erfolgreichen ersten Testphase sahen vor allem auch die Lehrkräfte das hohe Potenzial des gezielten Einsatzes von Tablets im Unterricht und plädierten für eine Weiterführung und letztlich eine langfristige Lösung für die Grundschulen.

    Besonders die Vertonung einer Bilderbuchgeschichte mit Hilfe einer APP kam sowohl bei den Lehrerinnen als auch bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an. Nicht die Geräte stünden im Mittelpunkt, sondern die “eigene” Geschichte, betonte ein Beteiligter. Die Tablets seien nützliche Maschinen, die die Kreativität der Kinder unterstützen. Die Kinder schafften es, sich eine Stunde konzentriert mit der Aufgabe zu beschäftigen, die Lehrerinnen konnten dadurch die Rolle eines Lernbegleiters einnehmen und nur punktuell unterstützen bzw. weiterführende Tipps geben.

    Die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN unterstützt mit diesem Projekt einen weiteren sinnvollen Schritt auf dem Weg zu einer neuen Lernkultur an Deutschlands Schulen. Gerade der Einsatz digitaler Medien in Grundschulen birgt ein hohes Potenzial und es gibt noch zahlreiche Möglichkeiten, die es auszuprobieren gilt.

  • ALLER ANFANG MACHT SPASS!

    DIGITALE MEDIEN WERDEN AN KIELER GRUNDSCHULE GETESTET

    Neben der Schleswig-Holsteinischen Grundschule Wohltorf beteiligt sich auch die Grundschule am Heidenberger Teich in diesem Jahr an der Langzeiterprobung von Tablets im Unterricht, die im Rahmen des Landesprogramms „Digitales Lernen“ stattfindet.

    Die in die Testphase involvierten Grundschullehrerinnen Annette Mohr und Lena Pardey konstatieren übereinstimmend, dass die digitalen Geräte bei den Schülerinnen und Schülern „sehr beliebt“ seien und ihre Lernmotivation spürbar steigerten. „Ich habe die Tablets im letzten Schulhalbjahr in einer 4. Integrationsklasse zur Internet-Recherche eingesetzt“, erzählt Annette Mohr und ergänzt: „Da unser Computerraum oft belegt ist, waren wir damit sehr flexibel und konnten auch fächerübergreifend arbeiten. Schwerpunktmäßig haben wir z. B. mit einem Mathe-Trainingsprogramm zum Automatisieren des Einmaleins gearbeitet.“ Das habe den Schülerinnen und Schülern „viel Spaß“ gemacht.

    Lena Pardey nutzt die von Samsung zur Verfügung gestellten digitalen Werkzeuge sogar im Mathematik- und Deutschunterricht ihrer 1. Klasse. „Wir spuren dort beispielsweise mit dem Schreibprogramm sowie der Gutschrift-App Buchstaben und Ziffern nach und nutzen Lernprogramme wie Math Duel, Lernkarten (PMQ), Conni Lernspaß, ABC der Tiere 1 oder Oetinger Lesestart.“ Für ihren „Deutsch als Zweitsprache“-Unterricht sei darüber hinaus auch die Bild + Aussprache-App „sehr hilfreich“. Zukünftig sei aber auch die Einbindung der Tablets im Unterricht der Klassenstufen 2 und 3 vorgesehen. Wir werden die Schule in regelmäßigen Abständen über ihre mit Hilfe digitaler Medien erzielten Lernerfolge befragen.

  • FRÜH ÜBT SICH, WER DIGITAL ERFOLGREICH WERDEN WILL

    GRUNDSCHULE WOHLTORF TESTET DEN EINSATZ DIGITALER MEDIEN IM UNTERRICHT

    Dass digitale Unterrichtskonzepte auch bei den Kleinen erfolgreich umgesetzt werden können, beweist derzeit die Grundschule Wohltorf, die sich im aktuellen Schuljahr an einer Langzeiterprobung beteiligt. Das Projekt findet im Rahmen des Programms „Digitales Lernen“ des Landes Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Initiative statt.

    „Inzwischen haben wir einiges dazugelernt“, resümiert Stephanie Beckmann, die die Tablets ergänzend zum analogen Unterricht in der zweiten Klasse einsetzt, ihre bisherigen Erfahrungen, „Wir benutzen die Geräte als Übungsmittel, recherchieren damit auf ausgewählten Kinderseiten, betrachten Bilder, nehmen Arbeitsblätter im pdf-Format durch und schulen die Schülerinnen und Schüler im sicheren Umgang mit dem Internet. Und wir haben die AG ‚Lego Wedo 2.0‘.“

    Hinsichtlich des Angebots brauchbarer Applikationen für den Grundschulunterricht sieht sie und ihre Kollegin Alexandra Menzer allerdings noch großes Potential. Die Auswahl sei noch nicht zufriedenstellend, vor allem wenn es um Lehrmaterialien für die ersten beiden Schuljahre gehe. In Klasse 4 habe man hingegen bereits die Möglichkeit, die Tablets zur aktiven Informationsbeschaffung für kleine Referate zu nutzen.

    Insgesamt seien das Interesse und die Motivation der Schülerinnen und Schüler, mit den Tablets zu arbeiten, sehr hoch. Und auch die Lehrkräfte der Grundschule stimmen überein, dass der Einsatz digitaler Technologien im Unterricht seine Vorteile hat. „Als positiv bewerten wir die Möglichkeit des direkten Informationszugriffs in der Schule und die Vermittlung einer gezielten Auswahl an Informationen für Projekte, Präsentationen oder Referate. Außerdem sind Tablets flexibel einsetzbar, leicht zu bedienen und für unsere eigene Unterrichtsvorbereitung teilweise eine Arbeitserleichterung“, erklärt Alexandra Menzer.

    Deshalb sind an der Schule auch mehrere Projekte geplant, bei denen die digitalen Geräte vielfältig zum Einsatz kommen sollen. „Demnächst möchten wir ein Literaturprojekt mit einer Bilderbuch-App auf die Beine stellen. Dadurch erhoffen wir uns einen hohen Motivationsschub bei den Schülerinnen und Schülern, denn die Arbeit mit den digitalen Medien macht ihnen Spaß“, erzählt Stephanie Beckmann, „Darüber hinaus werden wir einen kleinen Stop-Motion-Film in Kleingruppen drehen, für den die Schülerinnen und Schüler Texte selbst produzieren, Bilder inszenieren und das Endprodukt am Smartboard präsentieren sollen.“ Wir sind auf die Ergebnisse gespannt.